Spezial #4, Stadträtin Katja Gerhardi (für die CDU Bautzen): "Wir brauchen weniger Alphatier-Gemetzel"

Shownotes

Ehrenamtlich hat sich Katja Gerhardi im sächsischen Bautzen schon länger für das Gemeinwohl engagiert, in der Politik ist sie erst seit Kurzem tätig: 2019 kandidierte die parteilose Gymnasiallehrerin bei der Kommunalwahl in der Stadt Bautzen erfolgreich auf der Liste der CDU und gehört seither der CDU-Stadtfraktion an. Vor einem Jahr übernahm die 51-Jährige den Fraktionsvorsitz, im Dezember initiierte sie gemeinsam mit vier weiteren Bürgern die Petition „Bautzen Gemeinsam. Damit möchten sie ein Zeichen gegen die Aufmärsche Rechtsextremer und Corona-Leugner in der Stadt setzen. Denn die Stimmung in der Stadt ist nach wie vor gereizt. Wie kann Kommunalpolitik hier gegensteuern? Welche Rolle spielt Identität in der lokalen Politik? Wie lassen sich mehr Frauen für die Politik begeistern? Und warum ist Gerhardi zwar in der CDU-Fraktion, aber nicht in der Partei? Darüber haben wir in der vierten Spezial-Ausgabe des Politikerinnen-Podcasts gesprochen.

Die Stadträtin Katja Gerhardi Katja Gerhardi (51) lebt seit 1998 im sächsischen Bautzen, geboren und aufgewachsen ist sie in Schwaben. Sie unterrichtete lange Zeit als Gymnasiallehrerin für Geschichte, nun ist sie in der Lehrerausbildung tätig. 2019 kandidierte die parteilose Politikerin bei der Kommunalwahl in Bautzen auf der Liste der CDU und sitzt seither für die Partei im Stadtrat. Im vergangenen Jahr hat sie den Fraktionsvorsitz übernommen. Im Dezember 2021 gründete sie gemeinsam mit vier weiteren Bürgern aus Bautzen die Initiative "Bautzen Gemeinsam", um ein Zeichen gegen die Aufmärsche Rechtsextremer und Corona-Leugner zu setzen.

Das Aktionsprogramm Kommune: Frauen in die Politik! Das Programm hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in den kommunalen Vertretungen (Stadt- und Gemeinderäte sowie Kreistage) sowie den Anteil der haupt- und ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Landrätinnen zu erhöhen. Es will dazu beitragen, strukturelle Veränderungen anzustoßen, die sich positiv auf die Teilhabe von Frauen und die Akzeptanz und Attraktivität von Kommunalpolitik insgesamt auswirken können. Ein Schwerpunkt liegt auf ländlichen Regionen. Teil des Programms ist u.a. Mentoring.

Die Journalistin Susanne Lang: Susanne Lang, geb. 1976, ist freie Journalistin und lebt in Berlin. Sie arbeitet unter anderem für DIE ZEIT, ZEIT MAGAZIN online, taz am Wochenende, die Heinrich-Böll-Stiftung, die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Initiative Pro Quote Medien und die Agentur mfk. Studiert hat sie Germanistik, Kulturwissenschaft und Publizistik in Münster. Ihre Ausgebildung zur Redakteurin hat sie an der Deutschen Journalistenschule in München absolviert.

Der Podcast Die Politikerinnen In diesem unabhängigen Podcast suche ich Antworten auf die Fragen, warum es immer noch weniger Frauen in der Politik gibt als Männer. Fällt es uns Frauen schwerer, unsere Interessen politisch zu vertreten und durchzusetzen? Oder sind die Hürden größer? Und wie ließe sich das ändern? In der Hauptreihe geben darauf die Bundestagsabgeordneten Ye-One Rhie (SPD), Katharina Beck (B90/Die Grünen) und Anikó Merten in regelmäßigen Gesprächen Antworten. In der Spezialreihe zum Podcast spreche ich mit Kommunal- und Landespolitikerinnen sowie mit Expertinnen und Experten zum Thema Repräsentation und politische Teilhabe.

Mehr über das Langzeit-Projekt Die Politikerinnen erfahrt ihr auf der Webseite: https://www.diepolitikerinnen.de. Dort könnt ihr euch den Newsletter abonnieren, mitdiskutieren und das Projekt unterstützen!

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